Was sagt die Statistik zum Geburtstermin?

Die Berechnung des Geburtstermins ist nur ganz einfach möglich, wenn die Frau einen ganz regelmäßigen Zyklus hat. In der heutigen Zeit verhüten jedoch viele junge Frauen mit der Pille, bevor sie eine Schwangerschaft anstreben. Diese hormonellen Verhütungsmittel können die Länge des natürlichen Zyklus verändern, so dass die Berechnung des Geburtstermins sich schwieriger gestaltet.

Doch selbst bei einem regelmäßigen Zyklus kann es sich bei der Angabe des voraussichtlichen Entbindungtermins nur um einen Richtwert handeln. Die Statistik sagt über den Geburtstermin, dass nur etwa vier Prozent aller Babys genau am berechneten Termin auf die Welt kommen. Deshalb sollten sich die werdenden Eltern niemals auf den errechneten Geburtstermin versteifen, sondern sich nur ungefähr darin orientieren.



Die Statistik zeigt, dass die meisten Kinder innerhalb von drei Wochen um den Termin herum das Licht der Welt erblicken. Sehr viele Kinder lassen sich sogar wesentlich länger Zeit und wollen auch zwei Wochen nach dem errechneten Entbindungstermin den Mutterleib noch nicht verlassen, so dass die Wehen künstlich angeregt werden müssen.

Wenn der Geburtstermin jedoch von vornherein falsch berechnet wurde, weil Unklarheiten wegen dem Zeitpunkt der letzten Blutung bestanden, kann eine Geburt auch zu früh eingeleitet werden. Es sollte dem Frauenarzt daran gelegen sein, den Geburtstermin möglichst genau zu ermitteln.