Die Vorsorgeuntersuchungen

Während einer Schwangerschaft geht es immer um zwei Menschen, die werdende Mutter und das Ungeborene. Bei beiden können in dieser Zeit gesundheitliche Probleme auftreten, so dass beide einer ausreichenden Überwachung bedürfen. Zu diesem Zweck ist eine bestimmte Anzahl an Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen, um der Schwangeren während der 40 Schwangerschaftswochen die größtmögliche Sicherheit zu geben, dass sie ein gesundes Kind zur Welt bringt.



Am Anfang ist alle vier Wochen eine Vorsorgeuntersuchung angesetzt, in den letzten Schwangerschaftswochen werden die Abstände zwischen den einzelnen Untersuchungen dann geringer. In der Regel gibt die werdende Mutter bei der Vorsorgeuntersuchung etwas Urin zur Untersuchung ab, sie wird gewogen, ihr Blutdruck wird gemessen und in den letzten Wochen werden auch die Herztöne des Babys mit Hilfe eines CTG abgehört. Bei einigen Untersuchungen ist auch ein Ultraschall vorgesehen, um sich ein genaues Bild von der Entwicklung des Kindes zu machen. In bestimmten Schwangerschaftswochen werden auch spezielle Blutuntersuchungen durchgeführt.

Wenn sich bei einer Vorsorgeuntersuchung während der Schwangerschaftr irgendwelche Anhaltspunkte dafür ergeben sollten, dass mit dem Ungeborenen etwas nicht in Ordnung ist, oder dass die Mutter gesundheitliche Probleme hat, werden weitere Untersuchungen angeordnet. Wenn Schwangere weitere Ultraschalluntersuchungen wünschen, und es keine Indikation dafür gibt, müssen diese aus eigener Tasche bezahlt werden, da es sich um Wunschleistungen handelt.